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Citypflege - Arbeits- und Integrationsprogramm des Contact Netz
Das Projekt Citypflege wird durch den Verband "Arbeit statt Fürsorge" finanziert und stellt fürsorgeabhängigen Menschen insgesamt 14 Arbeitsplätze zur Verfügung. Am 2. Februar 1998 hat die Stiftung Contact im Auftrag der Stadtgärtnerei und des Strasseninspektorates der Stadt Bern das Projekt Citypflege gestartet. "Citypflege" ist ein integrierter Bestandteil des Massnahmenpakets, das die Task Force im Zusammenhang mit der Verkleinerung der Drogenszene in der Stadt Bern beschlossen hat. Die Drogenszene bringt oftmals Verunreinigungen in Parks und Anlagen mit sich, was die Wohn- und Lebensqualität in der Stadt Bern stark beeinträchtigt.
Die Citypflege kümmert sich um die Reinigung der Grünanlagen und dient der Pflege der Stadt und deren äusserem Erscheinungsbild. Sie übernimmt aber im Gegensatz zu den polizeilichen Massnahmen keine Ordnungsfunktionen. Die Reinigung erfüllt ihren Zweck und trägt das Ihrige zu einem akzeptablen Stadtbild bei. Dadurch geniesst das Projekt in der Bevölkerung eine breite Akzeptanz. Eine weitere Aufgabe besteht in der Einrichtung einer Spritzenmeldestelle. Unter Telefon 031 378 22 59 können herumliegende Spritzen und/oder dazugehörige Utensilien gemeldet werden. Es wird umgehend jemand erscheinen, der den Unrat entfernt. Das Ziel besteht in erster Linie darin, den KlientInnen eine Tagesstruktur und einen geregelten Arbeitsrhythmus zu bieten und sie mittelfristig wieder in die Arbeitswelt einzugliedern. |
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